Hamburg4Assange

Die Interessengruppe Hamburg4Assange veranstaltet seit Februar 2020 wöchentlich - immer Mittwochs von 17:00 bis 19:00 Uhr, eine Mahnwache für Julian Assange vor der Mönckeberg Str. 1 (bei Saturn) und besteht aktuell aus ca. 15 Aktivisten.

Julian Assange ist ein Journalist, kein Verbrecher! Und Europa schweigt.

Setzen Sie sich für die Freilassung von Julian Assange ein. Die nächsten Wochen sind entscheidend!

Der Kampf für Assange ist Kampf um den Grundstein für unsere ehrliche Informations- und Meinungsfreiheit. Es geht hier um Menschenrechte und um die Pressefreiheit.

 

Hamburg4Assange
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06.11.2021 - Alle für Assange - Gänsemarkt Hamburg

Pressemitteilung Hamburg4Assange

Hamburger Mahnwache beteiligt sich an deutschlandweiter Aktion. We are one, we are many, we are Julian Assange: Unter diesem Motto fand am 25.09.2021 die Auftaktveranstaltung der Alle für Assange-Bewegung in Köln statt.

Am Samstag, den 06.11.2021 geht von 14-17 Uhr auf dem Gänsemarkt in Hamburg die gemeinsame Aktion der deutschen Mahnwachen für Julian Assange in die zweite Runde. Was kann man tun, wenn Unrecht zur Gewohnheit wird? Wenn Unvorstellbares bei den meisten unserer Mitmenschen erschreckend vorstellbar geworden ist? Man tut sich zusammen und versucht, seine Kräfte zu bündeln.

(Dauer: 03:07:00)

Zaklin Nastic - Die LINKE: Rede und Interview

(Dauer: 07:12)

Rede von Udo Fröhlich - Nachdenkseiten

(Dauer: 30:35)


So geschehen bei den vielen bundesweiten Mahnwachen, die sich seit Jahren in mindestens ebenso vielfältiger Weise für die Freiheit von Julian Assange einsetzen. Und die bei ihrem Engagement immer wieder auf folgende Fragen stoßen: Wer ist Julian Assange? Und warum setzt ihr euch für ihn ein?

 

Zwei Fragen, die Mut und Hoffnungslosigkeit zugleich auslösen. Mut, weil Menschen Interesse zeigen. Und Hoffnungslosigkeit, weil genau diese Menschen nicht mehr wissen, was gefühlt vor kurzem noch in aller Munde war. Denn es ist keine 10 Jahre her, dass unsere Pressefreiheit – und damit die Wehrhaftigkeit unserer Demokratie – in ihren Grundfesten erschüttert wurde. Am 19. Juni 2012 endete die Freiheit des damals 41-jährigen Julian Assange. An diesem Tag begann das Asyl des Australiers in der ecuadorianischen Botschaft in London. Knapp sieben Jahre später, am 11. April 2019, wurde er von insgesamt acht Polizisten aus dem Haus der Botschaft herausgetragen und ins Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh gebracht.

 

Alle für Assange in Hamburg

(Dauer: 09:51)

Alle für Assange in Hamburg: Feuerlöscher TV (Dauer: 05:03)


Dort befindet er sich seit jetzt mehr als zwei Jahren in Isolationshaft – ein Umstand, den der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Nils Melzer, als „unhaltbar“ bezeichnet. Die offizielle Begründung: Die USA wirft ihm Spionage gemäß des Espionage Acts von 1917 vor, was im Falle einer Auslieferung an die USA 175 Jahre Haft bedeuten könnte.

 

Als unabhängiger Journalist und Publizist hat er auf der Internet-Plattform Wikileaks Berichte über US-Kriegsverbrechen veröffentlicht, wie zum Beispiel die tödlichen Angriffe auf Kinder, Zivilisten und Reuters-Journalisten im Irak. Im Falle Assange geht es aber nicht nur um einen Journalisten, es geht auch um Demokratie und Pressefreiheit, um Menschenrechte und um die geheim gehaltenen Verbrechen der Regierenden. Darum setzen sich seit Januar 2020 die Teilnehmer der Hamburger Mahnwache „Hamburg4Assange“ für die Freilassung von Julian Assange ein.

 

Am Samstag, den 06.11.2021, beteiligen sich die Hamburger mit einem umfangreichen Programm an der bundesweiten Aktion „Alle für Assange“. Mit Livemusik und Reden – unter anderem von Zaklin Nastic (Die Linke) und David Claudio Siber (dieBasis) – sollen Passanten und Besucher über das Schicksal des WikiLeaks-Gründers informiert werden.

 

Unterstützt wird die Hamburger Mahnwache von Mahnwachen-Teilnehmern aus anderen deutschen Städten. Alle Hamburger sind herzlich eingeladen.

 

„Alle für Assange“, Samstag, 06.11.2021, 14-17 Uhr, Gänsemarkt, Hamburg

Hamburg4Assange - Sommer 2020