Free Assange Committee Germany

Das Free Assange Committee Germany wurde kurz nach der Gefangennahme von Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft am 11. April 2019 gegründet. Unabhängig voneinander suchten die Mitglieder nach einer zentralen Anlaufstelle für gemeinsame Proteste und Aktionen in Deutschland. Da es eine solche Stelle nicht gab, beschlossen sie, selbst eine Anlaufstelle aufzubauen und bei einer künftigen Koordinierung und Optimierung mitzuhelfen.

Sie veranstalten regelmäßig Mahnwachen und Aktionen für Julian Assange und sind international mit Aktivistinnen und Aktivisten aus anderen Städten, Ländern und Kontinenten vernetzt, um bestmögliche Unterstützung für Julian Assange zu leisten. Sie bieten außerdem Hilfestellung für Interessierte an, die selbst aktiv werden möchten. National und international gibt es immer mehr Städte die aktiv sind und sehr regelmäßig auf die Straße gehen für unsere Pressefreiheit, Demokratie und Menschenrechte.

Auf Facebook und Twitter informieren sie umfassend über aktuelle Geschehnisse. Ebenfalls gibt es eine enge Zusammenarbeit mit den Menschenrechtsaktivisten und Betreibern der Website von Free Assange EU

Das Committee engagiert sich ebenso in der Prozessbeobachtung und Protestbegleitung während der Gerichtsverfahren vor Ort in London. Eine aktuelle Spendensammlung, um so vielen Unterstützerinnen und Unterstützern die Fahrt sowie Unterkunft in London zu ermöglichen, läuft hier. 


Wer Kontakt oder einen Newsletter wünscht, bitte per E-mail melden unter:

03.07.2021 - Free Assange Düsseldorf

04.01.2021 - Free Assange Düsseldorf

Am 04.01.2021 fand in London der Prozesstag statt, an dem die Entscheidung getroffen werden sollte, ob Julian Assange von Großbritannien an die USA ausgeliefert werden wird oder nicht. 

26.11.2020 - Berlin, Übergabe der Bundestagspetition Freiheit für Julian Assange

Übergabe der Bundestagspetition Freiheit für Julian Assange an Mitglieder des Bundestages von: Die LINKE, FDP, SPD, Grüne und dem Fraktionslosen Marco Bülow. Initiiert haben die Bundestagspetition Freiheit für Julian Assange, Menschenrechts- und Friedensaktivisten von Free Assange Committee Germany und Free Assange Europe.

(Dauer: 23:31)

RT-Deutsch im Interview mit Marie Wasilewski - Sprecherin von Free Assange Commitee Germany und Mitglied von Free Assange EU (Dauer: 02:04)

September 2020 - Free Assange Committee Germany in Berlin

Am 07.09.2020 ab 11:00 Uhr wird die absurde Auslieferungsanhörung von Julian Assange

für 3-4 Wochen wieder aufgenommen.

Menschenrechtsaktivisten des Free Assange Committee Germany planen gemeinsam mit den Aktivisten von Free Assange – Berlin für den September eine Reihe von Protestkundgebungen um die sofortige und bedingungslose Freilassung von Julian Assange zu erwirken.

 

Berlin - Aufruf. Solidarität mit Julian Assange - https://free-whistleblower.jimdofree.com/

Bengian - JULIAN ASSANGE (Kanal: Liebe aus Offenbach)

Juli 2020 - Free Assange Köln

Demonstration und Feier zum 49. Geburtstag von Julian Assange in Köln.

3. Mai 2020 - Internationaler Tag der Pressefreiheit

Februar 2020 - London, Belmarsh

Protest vor dem Woolwich Crown Court in London während dem ersten Teil der Gerichtsverhandlung.

Januar 2020 - London, Belmarsh

Protest vor dem Belmarsh Gefängnis in London mit den "Gilets Jaunes" aus Frankreich.

Beim friedlichen Protest vor dem Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh am 09.11.2019 war das Free Assange Committee Germany (FACG) mit vor Ort. Ca. 70 – 80  Menschen protestierten dort für die Freiheit von Julian Assange, für Pressefreiheit und Demokratie. Mit dabei waren u.a. auch Emmy Butlin, Sprecherin des Unterstützungs-Netzwerks WISE Up Action, die Reporterin Ariyana Love und Moritz Müller von den NachDenkSeiten.

Trotz britischen Regenwetters demonstrierten die Anwesenden mehrere Stunden lang vor Belmarsh, in Unterstützerkreisen auch bekannt als „concentration camp Belmarsh“, also Konzentrationslager Belmarsh. Es gab viele hervorragende Redebeiträge, z.B. vom Organisator des Protests, Ariya Persian, der u.a. auf die Naivität der Annahme hinwies, dass Regierungen für die Menschen arbeiten würden, die sie wählen. Auch Moritz Müller sprach ein paar Worte, ebenso wie Christiane vom FACG. Christiane erinnerte in ihrer Rede an den Fall der Berliner Mauer am 09.11. 1989 und hob hervor, was eine große Protestbewegung bewirken kann. Vor Ort bewundern konnte man auch einen großen Aufsteller, eine WikiLeaks Uhr, die FACG-Unterstützerin Nicole vor einigen Wochen an die Londoner WISE Up Action Gruppe gestiftet hatte.

Einige Protestierende hielten immer wieder die Schilder an die Scheiben von Belmarsh, so dass die Beamten sich diese anschauen mussten. Zum Ende hin kam eine Gruppe von Wärtern heraus, knapp 10 Personen, die einfach nur ruhig vor der Pforte stehen blieben. Sie wurden von den verbliebenen Demonstrant*innen laut angeschrien, "journalism is not a crime", "respect the United Nations", "support Assange" etc. Auch ein Beamter mit einem Wachhund war zu sehen. Irgendwann forderten die Beamten die Gruppe auf, das Gelände zu verlassen und drängte sie vorsichtig und langsam zum Ausgang. Langsam und widerwillig ging die Gruppe Richtung Ausgang, im Anschluss löste sich die Demonstration auf.

19.10.2019 - Köln

Protestmarsch vom Heumarkt zum Chlodwigplatz